Aktuell

Stuttgart: didacta 2020 wird verschoben

Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 findet die didacta (ursprünglich geplant vom 24. bis 28. März) nicht statt. 

Seit Wochen steht die Messe Stuttgart im engen, konstruktiven Kontakt mit den Gesundheitsbehörden des Landes Baden-Württemberg und den ideellen Trägern der Messe, dem Didacta Verband e. V. und dem Verband Bildungsmedien e. V.. Empfehlungen und Anweisungen der Behörden werden der jeweiligen Lage angepasst. Die zuletzt deutlich gestiegene Zahl von Infizierten in Deutschland erforderte eine neue Bewertung der Situation durch die Behörden.

Die didacta – die Bildungsmesse sollte vom 24. bis 28. März zum zehnten Mal in Stuttgart stattfinden. Sie richtet sich an Lehrkräfte, Erzieherinnen, Ausbilder, Trainer und Personalentwickler und bietet neben dem Angebot der über 950 Aussteller ein Veranstaltungsprogramm mit mehr als 1.500 Fortbildungen, Workshops, Vorträgen und Kongressen. Hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft kommen zur didacta, um hier Wege für die Bildung der Zukunft zu finden und sich auszutauschen. Die Messe Stuttgart hat etwa 85.000 Besucher erwartet.

„Wir bedauern diese Situation, aber die Gesundheit aller Aussteller, Besucher und Mitarbeiter hat für uns und unsere Partner absolute Priorität. Für die Aussteller ist dies eine schwierige Situation. Wir arbeiten mit Hochdruck an einem nahen Alternativtermin, sind jedoch überzeugt, dass alle Betroffenen diese Entscheidung für den Moment verstehen werden“, so Stefan Lohnert, Geschäftsführer der Messe Stuttgart.
Quelle: www.messe-stuttgart.de/didacta/besucher/aktuelles/didacta-2020-wird-verschoben/

Frankfurt am Main: Digitales Lernen in der Corona-Krise

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließen bundesweit Schulen. Mit großen Anstrengungen versuchen die Lehrkräfte nun, ihre Schülerinnen und Schüler per E-Mail oder über Schulportale mit Aufgaben und Materialien zu versorgen. Der Deutsche Bildungsserver informiert über die kostenlosen digitalen Lernangebote, die online verfügbar sind.

Die Übersicht ist nach Medien und Lernprogrammen für die Grundschule und für die weiterführende Schule sowie je nach Fächer und Bundesland unterteilt.

Die Übersicht der digitalen Lernangebite finden Sie unter https://www.bildungsserver.de/Digitales-Lernen-zuhause-12754-de.html

Neue KMK-Präsidentin

Im Rahmen einer Feierstunde im Bundesrat hat die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig offiziell die turnusmäßige Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) übernommen. Sie folgt im Amt auf den hessischen Kultusminister, Prof. Dr. R. Alexander Lorz.
„Bildungspolitik ist Zukunftspolitik und alle Länder stehen hier vor ähnlichen Herausforderungen. Der eingeschlagene Weg hin zu mehr Vergleichbarkeit und zur gemeinsamen Qualitätsentwicklung muss deshalb weitergehen. Daneben werde ich einen politischen Schwerpunkt bei der Stärkung der Europabildung in Schule und Ausbildung setzen. Wir brauchen mehr denn je viele laute Stimmen für ein starkes, freies und friedliches Europa“, sagte Stefanie Hubig anlässlich der Präsidentschaftsübergabe.

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