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Wanka: Deutschlands Schulen fit machen für die digitale Welt

Den digitalen Wandel in der Bildung vorantreiben – das ist das Ziel der "Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft", die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka am 12.10.2016 in Berlin vorgestellt hat.

Um die Schulen in Deutschland flächendeckend in die Lage zu versetzen, digitale Bildung zu vermitteln, schlägt das BMBF einen DigitalPakt#D mit den Ländern vor. Das BMBF bietet demnach an, über einen Zeitraum von fünf Jahren mit rund fünf Milliarden Euro die rund 40.000 Grundschulen, weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen in Deutschland mit digitaler Ausstattung wie Breitbandanbindung, W-LAN und Geräten zu versorgen. Im Gegenzug sollen sich die Länder verpflichten, die entsprechenden pädagogischen Konzepte, die Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern sowie gemeinsame technische Standards umzusetzen. Die Grundlage für eine solche Vereinbarung ist Artikel 91c des Grundgesetzes, der die Zusammenarbeit von Bund und Ländern im Bereich der Informationstechnik ermöglicht.  Weitere Informationen finden Sie hier


Schleswig-Holstein

Bildungsministerin Britta Ernst hat in Neumünster die Vertreter von 20 digitalen Modellschulen getroffen. 111 schleswig-holsteinische Schulen hatten sich 2015 an der Ausschreibung des Projektes "Lernen mit digitalen Medien" beteiligt. Für die Bewerbung als Modellschule war ein nachhaltiges und innovatives Schulkonzept zum unterrichtswirksamen Einsatz digitaler Medien gefordert. Eine Jury wählte daraus insgesamt 20 Preisträgerschulen aus, die mit insgesamt 300.000 Euro gefördert werden. Darunter sind zwei Förderzentren, fünf Grundschulen, sechs Gemeinschaftsschulen, vier Gymnasien und drei Berufliche Schulen.

Weitere Informationen auf der Website des Ministeriums für Schule und Berufsbildung Schleswig-Holstein

Mehr Geld für Fortbildungen an Schulen

Die staatlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern haben von diesem Jahr an größere Spielräume bei der Organisation von Fortbildungen, die auf die Bedürfnisse einer einzelnen Schule zugeschnitten sind. Das Land hat in den Jahren 2016 und 2017 die Budgets der Fortbildungen von insgesamt 300.000 Euro pro Jahr auf 700.000 Euro aufgestockt. Außerdem stehen den Schulen nicht verwendete Mittel aus den Vorjahren weiterhin zur Verfügung.

„Das Land lässt sich die Fortbildungen seiner Lehrerinnen und Lehrer etwas kosten. Fortbildungen sind wichtig, damit Lehrkräfte ihr Wissen erweitern und die pädagogische Arbeit reflektieren können“, sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Die Schulen haben bereits im Januar erfahren, welche Fortbildungsbudgets ihnen im Jahr 2016 zur Verfügung stehen. Durch die frühe Zuweisung können sie vernünftig planen und die Angebote in den Schulalltag integrieren“, so Brodkorb.

Weitere Informationen auf der Seite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

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